Bis in die 90ziger Jahre hinein, war es üblich, dass der Schwerverkehr über die Bahn rollt. Irgendwann wurde das Just-In-Time Prinzip durch die Auto- und Omnibushersteller eingeführt. Lokale Lager konnten auf diese Weise weitestgehend abgeschafft werden. Dieses Prinzip wurde inzwischen auf alle Bereiche der Wirtschaft übertragen. Die Folge sind übervolle Autobahnen, kaputte Straßen und Brücken. Dafür aufkommen muss die Gemeinschaft.

Die LKW-Maut kann nur einen Teil der Schäden kompensieren. So verursacht ein 26-Tonner mit drei Achsen ebenso viele Schäden wie 25.000 PKW. Bei einem 40-Tonner mit vier Achsen sind es bereits 60.000 PKW.

Es ist daher nur Sinnvoll, wenn wir einen Schritt zurück treten und uns die Frage stellen, ob wir uns diese Art zu wirtschaften weiterhin leisten wollen und können.

Quelle: https://vcoe.at/publikationen/vcoe-factsheets/detail/strassenschaeden-durch-lkw-verursachen-hohe-kosten